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Die letzten Einsätze

Übung im Sägewerk Schweizer

Auf engem Raum effektiv zusammenzuarbeiten, ist für Einsatzkräfte immer eine besondere Herausforderung. Genau diesem Szenario stellten sich am Freitagabend insgesamt 86 Feuerwehrleute aus fünf Wehren, als die FF Osterhofen im Rahmen der Brandschutzwoche zu einer groß angelegten Einsatzübung ins Sägewerk Schweizer einlud.

Brand und eingeklemmte Personen als Übungsszenario

Angenommen wurde ein Feuer in einer Produktionshalle, bei dem sich Sägespäne entzündet hatten. Gleichzeitig mussten zwei Arbeiter gerettet werden, die unter schwere Baumstämme geraten waren. Nach der Osterhofener Wehr trafen nacheinander die Feuerwehren aus Altenmarkt, Winzer, Niedermünchsdorf und Langenamming ein, um die Lage gemeinsam abzuarbeiten.

Unter der Leitung von 3. Kommandant Markus Urlberger und Gruppenführer Sebastian Ortner galt es, den Hallenbrand unter Kontrolle zu bringen, angrenzende Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen sowie die eingeklemmten Arbeiter zu befreien und erstzuversorgen

.

Eindrucksvolle Zusammenarbeit bei der Wasserversorgung

Für die Brandbekämpfung musste eine stabile Wasserversorgung aufgebaut werden. Dazu nutzten die beteiligten Wehren sowohl Ober- als auch Unterflurhydranten entlang der Bahnhofstraße sowie Wasser aus dem Breitenbach. Die FF Osterhofen übernahm den Löschangriff am Objekt, wobei die Drehleiter über das 5500-Liter-Tanklöschfahrzeug gespeist wurde.

Parallel kümmerte sich die Osterhofener Mannschaft um die technische Rettung und Betreuung der verunfallten Produktionshelfer. Die Übung machte einmal mehr deutlich, wie wichtig klare Absprachen, räumliche Orientierung und ein eingespieltes Miteinander auf begrenztem Einsatzraum sind.

Würdigung für Engagement und Professionalität

Mehrere Vertreter aus Politik und Feuerwehr beobachteten die Übung vor Ort.
Stellvertretender Landrat Roman Fischer dankte allen Beteiligten und erinnerte daran, dass regelmäßiges Trainieren der Schlüssel zum sicheren Handeln sei.

Zweiter Bürgermeister Kurt Erndl hob die besonderen Anforderungen hervor, die durch die engen Platzverhältnisse entstanden.
KBI Jürgen Kainz und KBR Erwin Wurzer betonten, wie vielfältig und wertvoll die Arbeit der Feuerwehren sei und welchen hohen Ausbildungsstand es brauche, um im Ernstfall schnell helfen zu können.

Auch KBM Armin Zitzelsberger, KBM und Kommandant Manfred Ziegler sowie weitere Führungskräfte aus dem Landkreis sprachen ihren Dank aus.

Hohes Leistungsniveau bestätigt

Zum Abschluss fasste Übungsleiter Markus Urlberger die Ergebnisse zusammen. Der Ablauf sei strukturiert und ohne nennenswerte Fehler verlaufen. Sowohl Löschaufbau, technische Hilfeleistung als auch die Koordination der Kräfte hätten gezeigt, dass die Wehren auf einem sehr guten Ausbildungsstand seien.

Ein besonderer Dank richtete sich an die Familie Schweizer, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte. Als Anerkennung für den Einsatz spendierte sie den Feuerwehrleuten im Anschluss eine Brotzeit.