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Die letzten Einsätze

Personelle und technische Unterstützung

Feuerwehrkommandanten und Führungskräfte informieren sich über Arbeitsweise der UG-ÖEL und den Einsatz von Drohnen

Was macht die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung? Wie und bei welchen Einsätzen wird eine Drohne eingesetzt? Um diese Fragen zu beantworten, hat Alexander Sterr, zuständiger Kreisbrandmeister (KBM), die Kommandanten und Führungskräfte des KBM-Bereichs 4 am Donnerstagabend zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.


Zum KBM-Bereich 4 gehören die Feuerwehren aus Künzing, Forsthart, Wallerdorf, Oberndorf, Galgweis, Gergweis, Göttersdorf, Langenamming, Kirchdorf, Anning und Untergessenbach. Frank Locklair, der für die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) zuständige KBM, freute sich, dass viele Abordnungen nach Künzing gekommen waren, um sich über die Aufgaben und Ausstattung der Unterstützungseinheit zu informieren.

Die UG-ÖEL ist dem Einsatzleiter direkt unterstellt und unterstützt ihn bei seinen Aufgaben. Sie entlastet den Einsatzleiter, damit er sich voll und ganz auf die Führung und Leitung des Einsatzes konzentrieren kann. „Wir nehmen dem Einsatzleiter nichts weg, wir unterstützen ihn“, betonte Helmut Leberfinger, stellvertretender Leiter der UG-ÖEL und Kommandant der FF Galgweis.

Die Unterstützungsgruppe hilft den örtlichen Einsatzleiter bei der Kommunikation mit der Integrierten Leitstelle und den eingesetzten Kräften. Leberfinger zeigte, wie vorgefertigte Formulare als Hilfsmittel genutzt werden können, um Einsatzkräfte zu koordinieren oder um ein Einsatztagebuch zu führen. Er stellte auch das Fahrzeug der UG-ÖEL vor, das mit Computertechnik und Monitoren ausgestattet ist.

Die Einsatzleitung wird nahe der Einsatzstelle aufgebaut, klar gekennzeichnet und ihr Standort an alle Einsatzkräfte übermittelt. Einsatzleiter, Abschnittsleiter und Fachberater können sich zu Lagebesprechungen am Fahrzeug der UG-ÖEL treffen. Alle Beteiligten können sich ungestört auf eine Lagebesprechung und notwendige Entscheidungen konzentrieren. In der Einsatzleitung laufen alle relevanten Informationen zusammen und werden von den Mitgliedern der Unterstützungsgruppe in einer Lagekarte übersichtlich dargestellt. Die Lagekarte wird regelmäßig aktualisiert. Somit stehen dem Einsatzleiter alle notwendigen Infos zur Verfügung, um das einsatztaktische Vorgehen bestmöglich planen zu können.

Auch nach einem Einsatz profitiert ein Einsatzleiter von der Zusammenarbeit mit der Unterstützungsgruppe. Durch die kontinuierliche Dokumentation im Einsatztagebuch können Entscheidungen und Ereignisse jederzeit nachvollzogen werden. Lagebesprechungen werden protokolliert, Einsatzkräfteübersichten regelmäßig aktualisiert und gesichert. Alle Dokumente werden dem Einsatzleiter übergeben und erleichtern die Einsatznachbearbeitung.

Die UG-ÖEL wird bei Kontingenteinsätzen in ganz Deutschland oder auch Europa, bei Katastrophen und bei größeren Brandeinsätzen alarmiert. KBM Leberfinger nutzte die Gelegenheit, um für die UG-ÖEL zu werben. Die Mitglieder der Einheit stammen aus dem gesamten Landkreis Deggendorf. Interessierte Feuerwehrleute können sich jederzeit mit ihm in Verbindung setzen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte Jan Ambros, der stellvertretende Kommandant der FF Forsthart, die Drohne vor, die seit dem 1. März im Einsatz ist. Bei der Drohne handelt es sich um eine DJI Matrice 30 T. Sie kann bis zu 80 km/h schnell fliegen, ihre Flugzeit mit einem Akku beträgt 45 Minuten, und mit drei Akkupaaren kann sie durchgehend betrieben werden. Das 3,8 Kilogramm schwere Fluggerät hat eine theoretische Reichweite von acht Kilometern, Windgeschwindigkeiten bis zu 45 km/h beeinträchtigen die Drohne nicht, und mit einer IP55-Wasserfestigkeit kann sie auch bei Regen geflogen werden.


Ein Drohnenteam der FF Forsthart besteht aus drei Einsatzkräften: einem Drohnenpiloten, der die Drohne fliegt, einem Kameramann, der die in einem Gimbal gelagerte 4K-Kamera oder die Wärmebildkamera bedient, die ein Livebild auf einen Monitor am Boden überträgt, und einem Luftbeobachter, der sich um die Sicherheit kümmert, wenn Hubschrauber in der Luft sind oder Flugverbotszonen eingehalten werden müssen. Die Drohne der FF Forsthart wird zur Personensuche und bei Brandaufklärungsflügen eingesetzt. „Vor wenigen Wochen hat die Drohne bei der Hochwasserlage wertvolle Dienste geleistet, als es darum ging, den Donaudamm zu überwachen.“ berichtete Ambros.

Bericht PNP