Brand Scheune

Eine Scheune hat in der Nacht von Freitag auf Samstag in Winzer (Lkr. Deggendorf) lichterloh gebrannt. Das Gebäude - genauer gesagt ein Fahrsilo - war bis obenhin mit Stroh gefüllt. Daneben war noch ein Anhänger untergebracht, der ebenfalls nicht mehr zu retten war. Die Rettungskräfte waren im Großeinsatz. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge rund 100.000 Euro, wie die Polizei mitteilt.

Das Feuer hatten die ehrenamtlichen Helfer von neun Feuerwehren - Winzer, Neßlbach, Hengersberg, Schwanenkirchen, Altenufer, Schwarzach, Arbing, Osterhofen und Deggendorf mit dem Messfahrzeug - schnell unter Kontrolle. Allerdings flackerten im Stroh immer wieder Glutnester auf. Mit einem rasch herbeigeholten Bagger (von der Raiffeisen Winzer) wurde das Stroh zerteilt und draußen von den Feuerwehrleuten abgelöscht, danach auf Lastwagen geladen, die es zur Entsorgung gebracht haben. Die Feuerwehren waren mit der Bekämpfung der Glutnester vermutlich die ganze Nacht beschäftigt.

Mit im Einsatz waren Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Hans Schrimpf, die Kreisbrandmeister Josef Killinger, Josef Mader und Manfred Ziegler. Das BRK war mit drei Rettungswagen aus Osterhofen und Hengersberg sowie einem Notarzt aus Vilshofen und Einsatzleiter Markus Mühlbauer vor Ort. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt, der Kriminaldauerdienst hat den Fall übernommen. Die Brandursache ist noch unbekannt. - sas

Ouelle: PNP        Fotos: Sabine Süß

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