Wohnungsöffnung

Person in Wohnung

Feuerwehr Osterhofen. Osterhofen 30/1. Osterhofen 40/1

Unfall an Roßfeldener Kreuzung

Die Roßfeldener Kreuzung bleibt ein Unfallschwerpunkt: Am frühen Samstagnachmittag hat es hier wieder gekracht.

Eine Verkäuferin aus Winzer fuhr mit ihrem Pkw auf der Staatstraße in Richtung Winzer. Ein Plattlinger Autofahrer, der die St 2115 von der Kreisstraße aus Richtung Ruckasing geradeaus überqueren wollte, übersah die von rechts kommende Frau.

Beim Zusammenstoß geriet die Fahrerin ins Schleudern, worauf sich ihr Pkw überschlug. Die Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom BRK ins Klinikum Deggendorf gebracht werden. Im Fahrzeug des Plattlingers waren noch weitere drei Insassen, alle blieben unverletzt.

Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätz die Polizei Plattling auf 7000 Euro. Zur Absperrung der Unfallstelle und zur Verkehrsregelung war die Feuerwehr Osterhofen unter Einsatzleitung von Markus Urlberger vor Ort.

Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl ist einigermaßen verärgert, dass trotz seit Jahren laufender Diskussionen an dieser gefährlichen Stelle noch immer kein Kreisverkehr ausgebaut worden ist. Dass gleichzeitig hinter Grafling für viel Geld eine Brücke für einen Luchs errichtet werden soll, der hier ab und zu die Bundesstraße quert, findet er in diesem Zusammenhang "unmöglich". − sch

Angebrannter Pudding versetzt FF in Alarm

Es häte schlimmer kommen können: Wohnungsbrand in Haardorf mit einer Person in Gefahr lautete die Alarmierung.

Sieben Feuerwehren rückten gestern gegen 15 Uhr aus.

Doch glücklicherweise entpuppte sich die Situation vor Ort als harmlos: Einer älterne Frau war das Essen, vermutlich ein Puding, am Herd angebrant, erläuterte Einsatzleiter Robert Kröll, Kommandant der FF Haardorf.

Dadurch verrauchte die Wohnung. Die Frau befand sich nicht in Gefahr, wurde aber vorsorglich vom ebenfalls alamierten BRK untersucht.

Die Wehrmänner öffneten die Fenster zur Lüftung des Wohnhauses, die meisten konnten aber sofort wieder heimkehren.

Ausgerückt waren die Wehren aus Haardorf, Osterhofen, Thundorf Aicha, Niedermünchsdorf, Moos und Langenisarhofen, zu dem war KBM Xaver Altschäfl vor Ort.

Bauarbeiter stürzt einen Stock tief

Beim Einbau eines Dachfensters ist ein 41-jähriger Bauarbeiter einen Stock tief gefallen. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall am Dienstag gegen 16.40 Uhr.

Der Arbeiter aus Kirchberg befand sich auf dem bereits eingelatteten Dach, als er aus Versehen durch die für das Dachfenster vorgesehene Aussparung stürzte und 2,5 Meter tief fiel. Er kam auf einem Stapel Ausbaubretter zum Liegen. Die eingesetzten Feuerwehren aus Langenisarhofen und Osterhofen mussten nach Abbau des aufgestellten Gerüstes den Arbeiter mittels Drehleiter bergen, da im Haus noch keine Treppe vorhanden war.

Der Kirchberger kam zur ärztlichen Versorgung ins Klinikum. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei Plattling aus. − oz

Wiesenhof-Inferno: Zerstörungsgrad nach Großbrand ist dramatisch!

Am Montag (15.02.2015) kämpften zahlreiche Feuerwehren gegen einen Großbrand in Produktionshallen der Geflügelschlachterei Wiesenhof in Bogen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing laufen auf Hochtouren. In Zusammenarbeit mit einem Brandsachverständigen des Bayer. Landeskriminalamts fand am Mittwoch (18.02.2015) erneut eine Begehung des Brandorts statt. Hierbei wurde ein sehr hoher Zerstörungsgrad festgestellt. Gebäudeteile wie einzelne Decken und Zwischenwände sind eingestürzt. Andere Gebäudeteile wurden in ihrer Struktur stark beschädigt und sind daher einsturzgefährdet. Ein Großteil der in den Hallen befindlichen Anlagen ist durch den Brand zerstört bzw. unbrauchbar geworden. Die Aufräumarbeiten am Brandobjekt haben bereits begonnen.

Die Hallen des Gebäudekomplexes können wegen der akuten Einsturzgefahr weiterhin nicht betreten werden. Die Brandursache ist daher weiterhin unklar. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben sich bislang nicht ergeben. Von den Brandermittlern werden derzeit zahlreiche Vernehmungen und Befragungen von Werksangehörigen sowie den Arbeitern der am Umbau beteiligten Fremdfirmen durchgeführt. Ebenso erfolgt eine Auswertung der Brandmeldeanlage.

Aufgrund der bestehenden Dimension der Zerstörung infolge des Großbrandes können keine detaillierten Angaben zur Schadenshöhe gemacht werden. Nach groben Schätzungen der Polizei dürfte der Schaden im oberen zweistelligen Millionenbereich liegen.

Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache werden noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Bei neuen Erkenntnissen zum Ermittlungsstand bzw. zur Brandursache wird nachberichtet.  

Zur Unterstützung waren vom Landkreis Deggendorf die Wehren Osterhofen, Schöllnach und Deggendorf vor Ort.

Bus brennt nach technischem Defekt kompett aus

Durch den Brand wurden auch ein weiterer Bus und ein Sattelschlepper durch das Feuer beschädigt.

Am Sonntag, 15. Februar, gegen 13.20 wurde eine Rauchentwicklung in einer Halle eines Busbetriebes bemerkt. Es stellte sich heraus, dass es im Motorraum eines Doppeldeckers brannte. Die danebengehenden Fahrzeuge, ein weiterer Bus sowie ein Sattelschlepper wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt.

Die komplette Halle und weitere Busse wurden stark mit Ruß beschmutzt. Die Brandursache dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. Personen kamen durch das Feuer keine zu Schaden. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 500.000 Euro.

Im Einsatz waren Osterhofen 10/1, 11/1, 89/1 mit SW 2000.

Schneeverwehungen: Passauerin (24) stirbt bei Unfall

Eine 24-jährige Autofahrerin aus Passau ist in Osterhofen (Landkreis Deggendorf) mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen und später an ihren schweren Verletzungen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war die Frau am Sonntagnachmittag auf einer mit Schnee verwehrten Straße in Richtung des Ortsteils Ruckasing unterwegs.

In einer Kurve kam sie bei starken Schneeverwehungen auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem Auto eines 52-Jährigen aus Ruckasing zusammen. Sie starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Der Mann erlitt mehrere Rippenbrüche.

Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Die Strecke war zwei Stunden lang gesperrt.

Defekter Ölofen verursacht Brand

500 Euro Sachschaden sind am Freitagabend beim Brand eines Ölbadeofens in Obergessenbach entstanden. Wie die Polizei berichtet, beheizte eine Anwohnerin der Gartenstraße den Ölbadeofen, der allerdings einen Schaden aufwies: Es wird vermutet, dass ein Heizeinsatz abbrach, so dass es im näheren Bereich des Ofens zu brennen begann.

Durch die alarmierten Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der durch den Brand verursache Schaden hält sich in Grenzen, laut Polizei wurden offensichtlich nur Wände verrußt. Eingesetzt waren die Wehren aus Untergessenbach, Langenamming, Altenmarkt, Kirchdorf und Osterhofen.

Frontalzusammenstoß nach Wildunfall

Nach einem Wildunfall auf der Staatsstraße 2115 hat ein Jäger am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr mit seinem Pkw die Strecke nach dem getöteten Reh abgesucht. Er fuhr dabei entsprechend langsam in Fahrtrichtung Winzer und hatte die Warnblinkanlage eingeschaltet.

Zeitgleich war ein 25-jähriger Autofahrer ebenfalls in Richtung Winzer unterwegs. Das Fahrzeug des Jägers nahm er offenbar zu spät wahr. Um nicht aufzufahren, bremste der Mann seinen Pkw ab und wich nach links aus. Dabei kollidierte er mit dem entgegenkommenden Wagen eines 33-jährigen Mannes.

Beim Frontalzusammenstoß wurden beide Fahrzeuge ins gegenüberliegende Feld geschleudert, wo sie sich überschlugen und auf dem Dach liegen blieben. Beide Fahrer wurden laut Bericht der Polizei Plattling mittelschwer verletzt und mussten mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht werden.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 12000 Euro. Die alarmierten Feuerwehren Osterhofen und Arbing waren zur Unterstützung vor Ort im Einsatz.

Feuer in Hackschnitzel-Anlage: Zeugen verhindern Großbrand

Dem laut Polizei "schnellen und vorbildlichen Handeln" von zufällig vorbeikommenden Zeugen ist es zu verdanken, dass der Brand einer Hackschnitzel-Anlage in Osterhofen (Landkreis Deggendorf) in der Nacht zum Samstag relativ glimpflich endete. Die beiden Autofahrer hatten von der B8 aus in rund einem Kilometer Entfernung ein entstehendes Feuer auf einem Lagerplatz der Anlage entdeckt und umgehend einen Notruf abgesetzt.

Gegen 1 Uhr war ein 47-jähriger Aholminger mit seiner Tochter auf der B8 unterwegs, als er in einiger Entfernung Rauch aufsteigen sah. Sofort alarmierte er die Polizei, verständigte den Brandleider und begab sich zum Brandort. Dort hatte ein etwa 10 x10 Meter großer Lagerplatz für Hackschnitzel Feuer gefangen.

Dank der beiden aufmerksamen Verkehrsteilnehmer konnten die herbeigerufenen Feuerwehren aus Osterhofen, Haardorf, Niedermünchsdorf, Altenmarkt, Aicha an der Donau und Thundorf verhindern, dass sich das Feuer auf die nebenstehende Halle ausbreitet. So blieb es bei einem relativ geringen Schaden von rund 1000 Euro. − red

Freiwillige Feuerwehr Osterhofen e.V.

Alfred-Sell-Straße 12
94486 Osterhofen