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Kenner – aber noch keine Könner

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Von der Anfahrt mit Sondersignalen bis zur Inbetriebnahme verschiedener Pumpen und Aggregate an der Einsatzstelle – das alles mussten die 13 Teilnehmer am Maschinistenlehrgang lernen.
Wie jedes Jahr wurde der Lehrgang von der Kreisbrandinspektion abgehalten. Im Rahmen der 28-stündigen Ausbildung erlernten 13 Teilnehmer, die von den Feuerwehren rechts der Donau entsandt wurden, die vielfältige Aufgabe eines Maschinisten.
Der Fahrer eines Löschfahrzeuges wird bei der Feuerwehr Maschinist genannt und er ist für das Fahrzeug und auch alle Gerätschaften an Bord zuständig. Ohne eine Schulung zum Maschinisten darf jedoch keiner ein solches Fahrzeug führen.
In einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis gaben die beiden Leiter des Lehrganges, Kreisbrandmeister Jürgen Kainz und Sebastian Raum, Kreisfachausbilder für Maschinisten, einen Überblick über die verschiedenen Feuerlöschkreiselpumpen sowie deren Bedienung.
Der Lehrgang schloss mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung ab. Doch mit den Prüfungen ist das Lernen nicht beendet: nur durch ständiges Üben und Wiederholen des Erlernten erreicht man Sicherheit und Routine. Sie seien jetzt zwar "Kenner", aber noch keine "Könner", sagte Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer. Er wünschte allen eine gute Aufgabenbewältigung und gut verlaufende Einsätze.

Von der Feuerwehr Osterhofen nahm Gerstl Alexander teil.

Übung Langenamming

Retten im Dunkeln
Nachtübung der FF Langenamming mit 100 Teilnehmern aus acht Wehren
Langenamming. Eine Löschleitung legen oder Personen in Sicherheit bringen – für versierte Feuerwehrkräfte ist das in der Regel kein großes Problem. Tagsüber. Bei Dunkelheit hingegen rennt man schnell einen Kollegen über den Haufen, stolpert über Schläuche oder verliert einen Gegenstand aus den Augen, den man nur mal schnell ablegen wollte. Damit Pannen wie diese nicht passieren, stehen auf den Übungsplänen der Feuerwehren auch Nachtübungen. Eine fand am Freitagabend in Aurolfing bei Langenamming statt. Szenario eins war ein Brand auf dem Anwesen von Familie Schweizer. Feuerwehrler mit Atemschutzmasken befreiten dort drei "Opfer" aus einer verqualmten Garage. Gleichzeitig löschten andere Einsatzkräfte im Bereich des Wohnhauses. Szenario zwei spielte sich auf dem Anwesen von Familie Schütz ab. Hier befreiten Feuerwehrmänner einen unter einem Traktoranhänger eingeklemmten Dummy. Alles lief nach Plan. Zur Freude der Feuerwehrfunktionäre: Kreisbrandmeister Konrad Seis, Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer sowie Langenammings Kommandant und Einsatzleiter Josef Eineder lobten bei einer Nachbesprechung im Gasthaus Kirschner in Obergessenbach die Teilnehmer für ihre gute und saubere Arbeit. 100 Personen – darunter viele Jugendliche – hatten an der knapp einstündigen Übung teilgenommen. Sie vertraten die Wehren Langenamming, Altenmarkt, Anning, Osterhofen, Kirchdorf, Künzing, Untergessenbach und Wallerdorf.
Die Übung war eine der letzten im Landkreis Deggendorf in dieser Saison. Wichtig sei, so die Feuerwehrfunktionäre übereinstimmend, die Wintermonate sinnvoll zu nutzen: Es werden viele Seminare und Lehrgänge angeboten. − mm
Quelle: Osterhofener Zeitung

 

Großübung

{gallery}M Zillinger{/gallery}

So große Aufmerksamkeit ist einer Feuerwehrübung im Rahmen der Brandschutzwoche selten zuteil geworden. Dies mag daran liegen, dass sich das zu "Brandobjekt" direkt an der stark frequentierten Bundestraße 8 befand und daher die Augen aller Autofahrer auf sich zog. Für die Ehrengäste aus Landkreis, Kommune und Feuerwesen wäre ein solches Zuschauerinteresse bei jeder Übung gefragt.

Ausgangsszenario der Großübung war ein durch einen Kurzschluss verursachter Brand in einem Möbellager. Daraus musste ein durch Rauchentwicklung "Verletzter" geborgen werden. Und das an einem großen Gefahrenbereich durch die vorbeiführende Bundesstraße 8: An ihr entlang musste die 400 Meter lang Wasserversorgung zum Brandherd aufgebaut werden.

Die Einsatzleitung hatte Niedermünchsdorfs 1. Kommandant Michael Wagner jun.. Über die integrierte Leitstelle Straubing wurden am Freitagabend, 19 Uhr, die Feuerwehren Niedermünchsdorf, Osterhofen, Altenmarkt, Haardorf, Aicha, Thundorf, Langenisarhofen, Moos, Wisselsing, Arbing und erstmals auch die Unterstützungsgruppe des Landkreises an den Einsatzort beordert. − as PNP

Abschluss der Brandschutzwoche

{gallery}Brandscchutzwoche 14{/gallery}

Mit einer Großübung im Osterhofener Ortsteil Raffelsdorf ist am Sonntag die Brandschutzwoche im Landkreis Deggendorf zu Ende gegangen. Zwölf Feuerwehren mit 162 Einsatzkräften beteiligten sich am Einsatzszenario, bei dem es galt, mehrere vermisste Personen aus einem brennenden Gebäude zu retten sowie zwei Personen aus dem "Bunker" eines Zuckerrüben-Ernteroders zu befreien.

Bei der Besprechung nach der Übung erklärte KBM Konrad Seis, dass die Kameraden die benötigten Wasserleitungen zügig und sauber aufgebaut hätten. Die fünf vermissten Personen seien rasch gefunden worden, auch die Rettung der beiden im Rübenbunker festsitzenden Personen durch die Feuerwehr Künzing sei reibungslos verlaufen. Bei der Großübung unter der Regie von Einsatzleiter Josef Gerstl und der FF Kirchdorf nahmen die Wehren aus Anning, Untergessenbach, Langenamming, Göttersdorf, Gergweis, Galgweis, Oberndorf, Forsthart, Wallerdorf, Künzing und Osterhofen teil. − mhe

Reservisten bringen FF-Fahrzeug nach Demecser

{gallery}Altes TLF{/gallery}

Ein neues Feuerwehrauto haben die Bezirksgruppe der niederbayerischen Reservisten und die Ritterschaft vom hl. Georg 1326 Mitte August nach Ungarn gebracht. Das Priorat Passau kaufte das ausgemusterte, aber noch funktionsfähige Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/25 der Stadt Osterhofen, um es der ungarischen Stadt Demecser zu schenken.

Demecser mit seinen 5500 Einwohnern liegt in der nordostwärtigen Tiefebene im Komitat Szabolcs-Szatmar-Bereg. Der Bezirksvorsitzende der niederbayerischen Reservisten Josef Schmid hatte den ungarischen Bürgermeister Kiss Gyula bei einem Auftritt in Niederalteich 2013 im Rahmen der EU-Partnerschaft mit einem Ort in Österreich kennengelernt.

PNP

Wasser marsch

{gallery}Wasser Marsch{/gallery}

"Vorsicht, gleich kommt das Wasser!", ruft FF-Vorsitzender Helmut Saller freundlich einer Passantin am Stadtplatz zu, während Christian Sicheneder mit einem Spezialschlüssel die Entnahmeventile eines Fallmantelhydranten freilegt. Die Frau lächelt und tritt beiseite. Die beiden Feuerwehrmänner entlüften den Hydranten und drehen das Wasser auf – ein Wasserstrahl plätschert auf das Pflaster. Der Hydrant funktioniert. Zufrieden verschließen die beiden den Fallmantel wieder und fahren zum nächsten Hydranten.

Zusammen mit weiteren Teams der haben die beiden Kameraden der FF Osterhofen am Samstag 200 Hydranten im Stadtgebiet auf ihre Funktion überprüft. "Das dient der Sicherheit der Bürger und ist einmal im Jahr vorgeschrieben", erklärte Saller die Maßnahme und bat um Verständnis für kurzzeitige Behinderungen des Straßenverkehrs. Die regelmäßige Überprüfung der Hydranten gewährleistet die schnelle Löschwasserversorgung im Brandfall. mik

"Haus am See" für Jugendfeuerwehr

{gallery}Haus am See{/gallery}

Die Jugendfeuerwehr hat eine neue Begegnungsstätte. Zusammen mit Sponsoren, Gönnern und Helfern wurde das Gebäude am Freitagabend feierlich eingeweiht und der Jugend übergeben.

Der Nachwuchs ist mächtig stolz auf das "Haus am See", das idyllisch neben dem Teich am Rettungszentrum liegt. Kaplan Carl Christian Snethlage sparte nicht mit Weihwasser und spendete dem Bauwerk den kirchlichen Segen. Der Dank von Stadtkommandant Manfred Ziegler galt den Sponsoren, Helfern, dem Feuerwehr-Förderverein und der Stadt.

"Jeder Euro für die Jugend ist ein guter Euro", sagte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier bei der Einweihung und betonte, dass seitens der Stadt kein Geld für den Bau geflossen sei. Die FF Osterhofen habe das Gebäude komplett in Eigenleistung errichtet. Etwa "2000 echte Arbeitsstunden" stecken in dem Haus mit 400 Kubikmetern umbautem Raum, bilanzierte Kassier Josef Griesberger. Den Bauplan hatte Ehrenkreisbrandinspektor Klaus Heller gezeichnet.

"Nutzt das Wissen, das euch bei der Feuerwehr vermittelt wird", appellierte die Bürgermeisterin an die Buben und Mädchen um Jugendwart Markus Urlberger und die Betreuerin der "Feuerknirpse", Michaela Baumgartner. An der Einweihung nahmen etliche Sponsoren und Unterstützer teil, darunter Wolf-Geschäftsführer Alois Konrad, Fördervereinsvorsitzender Alois Dobler und Ehrenkommandant Max Hupfloher. mik

Schnupperdienst bei der Feuerwehr

Kinder besuchen im Ferienprogramm die FF Osterhofen

 

Feuerwehrmann zu werden ist der Traum vieler kleiner Buben. Ansatzweise konnte dieser am Wochenende in erfüllung gehen:

Am Samstag hatte die FF Osterhofen im Rahmen des Ferienprogramms zu einem Schnupperdienst für Kinder im Rettungszentrum eingeladen. 

Neben dem Organisator, 2. Vorsitzender Helmut Saller , waren auch Ehrenkommandant Max Hupfloher, 1. Jugendwart Markus Urlberger, Knirpsewartin Michaela Baumgartner und viel weitere Helfende Hände anwesend.

Begonnen wurde mit verschiedenen Wasserspielen, bei denen die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten: Wasser in Schöpfern so schnell wie möglich von einem Eimer zum andern zu tragen und dabei so wenig wie möglich zu verschütten war eine Disiplin.Viel Spaß hatten die Mädchen und Buben auch beim Zielspritzen wo es galt mit Schläuchen und strahlrohr Bälle von Hütchen zu spritzen oder in einer eigens für dieses Spiel gebauten Atrappe das Feuer zu löschen. Einige der Feuerwehrleute kamen dabei nicht um eine unfreiwillige Dusche herum. Großer andrang herrschte auch bei der Drehleiter, mit der die Kinder unter Begleitung in luftige Höhen befördert wurden und von oben einen blick auf das geschehen werfen konnten. Es folgt eine Führung durch das Feuerwehrhaus, bei der den Kleinen die Ausrüstung eines Feuerwehrmanns gezeigt und erklärt wurde. Anschließend hatte Saller noch einen kleinen Film parat: Mithilfe einer Folge von Willi wills wissen bekamen die Kinder unter anderem noch einblick in einen richtigen Feuerwehreinsatz. Zum Schluss erhielten die kleinen Feuerwehrler noch Urkunden.

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